Wollmaraner Dorfjugend führt eine aufwändige Inszenierung zur Dorfgeschichte im Rahmen des Festzuges auf

Wer sich dieser Tage in Wollmar umhört,wird merken,dass das beherrschende Thema im Ort,die Grenzgangsvorbereitungen sind.Nachdem viele Festausschüsse schon vor Monaten ihre Arbeiten aufgenommen haben,hat nun auch ein erstes Treffen des Arbeitskreises "Schauplatz der Geschichte"im Rahmen der Jahreshauptvrsammlung der Kameradschaft Wollmar stattgefunden.Der überwiegende Teil der Jugendlichen sagte spontan zu,an der Aufführung unterhalb der Kirche,in der die Wollmaraner Geschichte von den frühsten Anfägen bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts dargestellt wird,mitzuwirken.Werner Seipp und Walter Wagner,die schon vor sieben Jahren Regie geführt haben,sind auch in diesem Jahr dabei,um ihre Erfahrungen einzubringen.Werner Seipp hat das Manuskript der vergangenen Veranstaltung überarbeitet und erläuterte den Jugendlichen zunächst den groben Ablauf der Aufführung.Im Rahmen der weiteren Gespräche bildeten sich fünf Arbeitsgruppen,die verschiedene Aufgaben wie Platzbepflanzung, Erstellung von Gebäuden,Anfertigung von Kostümen, Bühnentechnik wie Beleuchtung und Beschallung übernahmen.Die fünfte Gruppe wurde mit der Beschaffung bühnentauglicher Pferde und Schafe beauftragt.Auch einige Hunde und Ziegen sollen das Bühnenbild lebendig gestalten.Mitte Februar finden sich alle Ausschussmitglieder zusammen um den weiteren Ablauf zu besprechen und ab Mai ist geplant,mit den ersten Proben zu beginnen.Diese lange Vorlaufzeit wird nötig sein,denn es werden über 40 Jungen und Mädchen auf der Bühne agieren.Auch die Sprache könnte für einen Teil der Jugendlchen zum Problem werden,denn das gesamte Stück wird in Wollmaraner Mundart aufgeführt.Der Optimismus,mit dem die Kameradschaftsmitglieder das Thema anfassen,lässt uns sicher sein,dass die geplanten Aufführungen während des Grenzgangsfestes auch diesmal wieder ein großer Erfolg werden.